Stress

Was ist Stress?

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat chronischen Stress zur größten Gesundheitsgefahr  des 21. Jahrhunderts erklärt.  Da stellt sich die Frage was ist eigentlich Stress und wann fügt er uns Schaden zu?

Stress wird  bei jedem Menschen in unterschiedlicher Art und Weise erzeugt. Nicht das, was auf uns einwirkt, sondern wie wir damit umgehen, macht uns Stress.
Das bedeutet: Stress entwickelt sich mit der Art und dem Umfang der Anforderung, die an uns gestellt wird.

Die Verarbeitung ist bei  jedem Menschen anders angelegt.  Was für den einen Stress bedeutet, ist für den Anderen Alltagsroutine. Entscheidend ist, wie man sich in der jeweiligen Situation selbst fühlt.

Sie fühlen sich gereizt und können ihre Anspannung nicht mehr durch Phasen der Entspannung ausgleichen. Ihr Wohlbefinden ist beeinträchtigt  und sie fühlen sich permanent unter Zeitdruck.

Die Folge daraus sind häufig Überforderungserscheinungen, wie Muskelverspannungen, Schlaflosigkeit, Gedankenkarussell, Magen- oder   Kopfschmerzen.

Bei manchen Menschen äußert sich Stress durch hektische Handlungen. Andere werden niedergeschlagen. Dieses kann bis zur Depression reichen.  Aufgrund ihres beeinträchtigten Wohlbefindens, ihrer Gereiztheit oder schlechten Laune treten sie ihren Mitmenschen anders gegenüber. Es entstehen Missverständnisse, die sozialen Beziehungen werden belastet, es kommt zu neuem Stress. Ein Kreislauf, den es frühzeitig zu stoppen gilt.

Auf jeden Fall sollten die Symptome nicht ignoriert werden, da Stress oftmals schwere Krankheiten auslösen kann.

Negativer Stress- was ist das?

Stress versetzt den Körper in erhöhte Alarmbereitschaft, indem er die Bildung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol anfeuert.

Diese drei Botenstoffe befähigen, schnell und angemessen auf die Situation zu reagieren – aus der Evolution kämpfen oder abhauen die aber nur für einen kurzen Zeitraum sein sollen.  Stehen wir  jedoch unter Daueralarm, werden auch dauerhaft Stresshormone ausgeschüttet. Diese führen den Körper langsam zu körperlichen und seelischen Beschwerden bis hin zur Erschöpfung.

Elemente der natürlichen Stress-Prävention

  • Naturseminare: Lassen Sie gemeinsam den Stress hinter sich, in dem Sie lernen, in der Natur “abzuschalten” und die Sinneseindrücke sowie frische Luft und Sonnenlicht für sich arbeiten zu lassen. Körper und Geist reagieren instinktiv auf ihre natürliche Umgebung – unterstützt von Achtsamkeits-, Meditations- und Atemübungen.
  • Achtsamkeitstrainings: Finden Sie zusammen – gerade auch als Team – zu Gelassenheit und Besonnenheit und lernen Sie, auch in einer fordernden Umgebung Ihre Work-Life-Balance zu wahren: mit mentalem Training, Wahrnehmungsübungen, kontrollierter Atmung und praktischer Hilfestellung beim Transfer in den Arbeitsalltag.
  • Hypnose: Eine hochwirksame Methode der individuellen Stressprävention ist die Hypnosetherapie nach Milton Erickson. Unter voller Erhaltung Ihres freien Willens werden Sie in Ihr Unterbewusstsein geführt. Dort finden Sie Tiefenentspannung und wir können gemeinsam gedankliche Teufelskreise durchbrechen.
  • Waldbaden: Ob alleine oder im Team – das stille, achtsame Erleben des Waldes senkt nachweislich Ihren Pegel an Stresshormonen, beruhigt den Blutdruck, verbessert den Schlaf, und bringt das innere Hamsterrad zur Ruhe. Sowohl zur Prophylaxe gegen Burnout und Depression als auch als Hilfestellung auf dem Weg der Gesundung hat sich die Methode nachhaltig bewährt.
  • Entspannung durch Meditation bzw. Business Meditation:Die Umwelt lässt sich nicht verändern, wohl aber die eigene Einstellung dazu. Auf die bessere Bewältigung von Stress kann jeder selbst Einfluss nehmen: Indem er seine persönliche Fähigkeiten ausbaut, mit alltäglichen Belastungen effektiver umzugehen.
    Die zur besseren Bewältigung von Stress erforderlichen Änderungen des Verhaltens sind genau genommen Änderungen der Einstellung: Zur Umwelt, zu sich selbst und zu den eigenen Wertvorstellungen.
    Wenn der Alltag von Terminen, E-Mails, Geschäftsreisen und  Telefonaten  bestimmt ist, kommen Gelassenheit, Ruhe und Selbstfürsorge oft zu kurz. Die verschiedenen Meditationsmethoden für Business Meditation sorgen hier für eine gesunde Balance zwischen Job und das Senken des eigenen Stresslevels.
    Meditation bedeutet im Alltag und vor allem bei Stress darauf zu achten, was im eigenen Kopf passiert. Dauerhaft die eigene Einstellung  zur Umwelt, zu sich selbst und zu den eigenen Wertvorstellungen zu ändern.  Das Ziel ist nicht, nie mehr Stress zu haben, sondern mit aufkommendem Stress anders  umzugehen, denn den Schlüssel tragen wir in uns selbst.